SEACAM PRAXIS
         Zusammenbau für Makro und Nahaufnahmen   
 
          Makroaufnahmen A

Kugel-34-098  Gelenk-567-789

 

           Makroaufnahmen B

 
Kugel-34-098   /  Gelenk /  Basisteil 765-987 /
Arm 10 CM 345-76 / Gelenk 432-345
 
 

   

           Makro/Nahaufnahmen C


2 X Basisteil 4456-456 / 2 X Arme 10CM 456-54/
4 X Gelenk-43-32 /   
            Makro/Nahaufnahmen D

2 X Basisteil 4456-456 / 2 X Arme 10CM 456-54/
4 X Gelenk-43-32 /   

 

 

          Makro/Nahaufnahmen E

2 X Basisteil 4456-456 / 2 X Arme 10CM 456-54/
4 X Gelenk-43-32 /   

Makro/Nahaufnahmen F
 

 

 

 

 

 


1 X Basisteil 4456-456 / 2 X Arme 10CM 456-54/
3 X Gelenk-43-32 / 1X Kugel-345-65    

 

 

 

 

                   

                          Tipps und Tricks von Kurt Amsler

Sehr wichtig ist das Freistellen des Motivs !  Makrophotos, die den Betrachter dazu zwingen nach dem Hauptmotiv zu suchen, sind nicht aussagekräftig.

Fotografiert man sein Motiv gegen des freie Wasser, oder vor einem Spalt oder Höhle werden sie automatisch freigestellt da kein Licht zurück kommt. Furch eine direkte Beleuchtung von oben, kann ebenfalls der Hintergrund dunkel gehalten werden. Der SEACAM 45 Grad Sportsucher macht es möglich Motive mehr von unten aufzunehmen ! 

In keiner anderen Technik ist die kreative Lichtführung so einfach wie bei Makro und Nahaufnahmen. Neben dem Hauptblitz von vorne, kann der zweite von oben, von beiden Seiten, oder sogar von hinten eingesetzt werden. Zusätzliches Licht von der Seite, oben oder gar von hinten, ändern das Bild dramatisch. 

Um die grösstmöglichste Tiefenschärfe zu erreichen, muss das Objektiv so stark wie möglich abgeblendet werden,  Blende.
22 oder wenn Mögliche Blende 32. Bei Verwendung von längeren Brennweiten  oder Zwischenringen muss dabei berücksichtige werden, das diese viel Licht schlucken und deshalb genügend Blitzleistung vorhanden ist.

Erfolgreiche Makrophotographen nehmen sich Zeit einen Felsen genau abzusuchen. Dan sich viele Motive sich in Spalten und Höhlen verstecken, ist eine kleine handliche Stablampe von Vorteil diese auch zu finden. Vorsicht! zu starkes Licht schlägt die meisten der an Dunkelheit gewohnten Lebewesen in die Flucht!!

Grosse Aufmerksamkeit muss dem Set-Up der Kamera geschenkt werden. Auch mit zwei Blitzgeräten, muss die Kamera noch absolut ausgewogen und schwerelos in den Händen liegen. Nur so ist es möglich, lange Zeit ohne zu ermüden in Lauerstellung zu schweben und abzuwarten bis der kleine Barsch den Mund öffnet!

Geduld ist die Voraussetzung für gute Makrobilder. Da unsere Motive nicht immer die für’s freigestellten die richtige Position haben, müssen wir warten können, bis alles stimmt. Hier zu muss eigentlich nicht betont werden, dass das Versetzen von Schnecken und andere Eingriffe in natürliche Verhalten der Lebewesen, gegen die Fotografenethik sind!

Genau so neutral wie die Kamera, soll auch der Taucher im Wasser liegen. Gute Tarierung und unter keinen Umständen mit zu viel Blei!! Nur dann ist es möglich in der klassischen Makrostellung zu arbeiten: Mit zwei Fingern irgendwo stabilisieren und der Rest vom Körper frei im Wasser schweben lassen.

Bei keiner anderen Technik in der UW-Fotografie ist ein klares scharfes Sucherbild so wichtig wie bei Makro. Hier empfiehlt sich auch ein optischer SEACAM Sucher. Da wir  unsere Augen auch auf den Nahbereich eingestellt sind, ist eine absolut saubere Maske ebenso wichtig, denn alles was noch an der Scheibe hängt wirkt nun störend. Ein sind die Augen nicht mehr das was sie mal waren -  lohnt sich die Investition für eine Maske mit geschliffenen Gläsern wie nie zuvor!

Entgegen manchen Meinungen, ist Autofokus auch in der Makrofotografie das Beste, man muss ihn nur beherrschen lernen:

        - Kamera auf Schärfeprorität setzen.
        - Auf einen markanten Punkt am Motiv
           fokussieren
        -  Mit Auslösertaste oder AFL Taste die
           Schärfe halten/speichern.
       -  Das Bild gestalten und die Schärfe
          dahin wo gewünscht setzen
       -  Shoot !!!